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Kurzzusammenfassung - Berge
Iliniza Sur5263 m
Cotopaxi5897 m
Chimborazobei 5510 m abgebrochen

Ecuador 2003

25. Januar - 15. Februar 2003

Claudia Bäumler und Hartmut Bielefeldt
Verfasser: Hartmut Bielefeldt

Nach dem langen und aufwendigen Everest-Unternehmen 2002 haben wir für dieses Jahr ein zeitlich und finanziell überschaubareres Projekt: Bergsteigen in Ecuador. Um zumindest eine gewisse persönliche Note einzubringen, wollten wir die Strecken zwischen den Bergen aus eigener Kraft mit dem Fahrrad zurücklegen.

Samstag, 25. Januar

Flug Zürich - Newark - Bogotá - Quito

Überraschung am Flughafen Zürich: Obwohl auf der Website von kostenlosem Fahrradtransport die Rede war, kassiert Continental Airlines $ 180 pro Fahrrad und Richtung. Mit Verspätung landen wir in Newark, müssen Gepäck und Fahrräder erst durch den Zoll bringen und dann wieder einchecken. In buchstäblich letzter Minute erreichen wir den Anschlussflug, das Gate war schon geschlossen.

Der "nonstop service" macht einen Stopp in Bogotá, wo die weiter reisenden Passagiere und die ganze Kabine von kolumbianischen Beamten genauestens kontrolliert werden. Kurz nach Mitternacht ist endlich Quito erreicht. Immerhin: Auch unser Gepäck hat es noch ins Flugzeug geschafft, auch die Fahrräder sind da.

Sonntag, 26. Januar

Fahrrad: Quito/Panecillo, 18.1 km, +420/-420 Höhenmeter

Heute morgen erkunden wir erst mal unsere Umgebung. Unser Hotel ist nördlich des Zentrums in der "Neustadt" gelegen. Das Attribut "Neu" bedeutet dabei übrigens nicht, dass die Bausubstanz wesentlich besser aussehen würde als in der Altstadt.

Es ist sehr wenig los auf den Straßen. Das liegt auch daran, dass die Altstadt sonntags von 9 bis 16 Uhr für den Verkehr gesperrt ist. Auf der Plaza de Santo Domingo wird diese Initiative für Lebensqualität in der Stadt mit einer Tanzaufführung einer Truppe rüstiger älterer Herrschaften zelebriert - schade, dass wir die Videokamera heute im Hotel gelassen haben.

Am Nachmttag bauen wir die Fahrräder zusammen (sie waren ja für den Flug in Kartons verpackt) und radeln schon mal probehalber etwas los. Wir gewöhnen uns ein wenig an Ecuador unter vereinfachten Bedingungen, die Altstadt ist ja autofrei.

Die riesige und nur unter christlich-missionarischen Gesichtspunkten als ästhetisch zu bezeichnende La Virgen de Quito auf dem Hügel Panecillo ist ein gutes Akklimatisierungsziel. Quito liegt ja schon auf 2850 m, die Statue auf 3050 m. Das merkt man, besonders weil auch Quito nach südamerikanischem Schachbrettmuster angelegt ist, jegliche Topographie vollständig ignorierend. Wenn man kein Gepäck auf dem Fahrrad hat, kommt man die Straßen gerade noch ohne Schieben hoch.

Innenstadt von Quito
Innenstadt von Quito
Quito vom Panecillo
Quito vom Panecillo aus

Wir testen auch das ecuadorianische Warenangebot. Sehr interessant ist das Getränk "Inca Kola". Schmeckt am ehesten nach aufgelösten Gummibärchen mit einem Touch Vanillepudding.

Am Abend löst sich das Rätsel, wo die anderen Touristen sind. Wir hatten in der Altstadt überhaupt keine Ausländer gesehen. Zumindest 20, 30 Exemplare finden sich aber in der Mariscal Sucre.

Montag, 27. Januar

Quito

Erledigungstag in Quito. Zuerst kaufen wir Landkarten; die gibt's nur im Instituto Geográfico Militar, das auf einem Hügel liegt. Wieder eine hübsche Akklimatisationswanderung, heute unter erschwerten Bedingungen (Autoabgase). Die Ausbeute an Landkarten ist mäßig: Die 100 000er sind recht alt, und um unsere ganze Route mit 50 000ern abzudecken, bräuchten wir einen Anhänger.

Der Besuch beim South American Explorers Club bringt nicht allzuviele neue Informationen. Der Mitgliedsbeitrag von $ 50 scheint uns für unsere dreiwöchige Reise nicht zu lohnen, da dort auch nicht allzuviele Bergsteiger und Radfahrer herumzuspringen scheinen. Das Informationsangebot für Nichtmitglieder ist sehr eingeschränkt.

Dritter Programmpunkt ist die Suche nach Kartuschen für unseren Gaskocher. Die normalen blauen Steckkartuschen gibt es meist, aber Propan/Butan-Schraubkartuschen sind nicht zu bekommen.

Dienstag, 28. Januar

Fahrrad: Quito - Machachi - Chaupi, 58.0 km, +1025/-495 Höhenmeter

Mit dem Fahrrad, diesmal gut bepackt, arbeiten wir uns vom Hotel aus nach Süden. Die Altstadt von Quito bereitet abgesehen von einem kurzen, aber steilen Verhauer keine Probleme. Danach allerdings geht es tendenziell immer langsam bergauf, gewürzt mit einigen Gegensteigungen. Die Verkehrsdichte ist erträglich, aber Busse und Lastwagen stoßen unermessliche Rußwolken aus. Aus unerfindlichen Gründen ist der Auspuff fast immer rechts, so dass Fußgänger und wir Radfahrer direkt in der Dreckfahne stehen. Der Fahrstil besonders der Busse ist sehr gewöhnungsbedürftig - oft überholen sie noch schnell, um kurz darauf einzuscheren und einen Fahrgast aufzunehmen. Alles in allem sind die 20 km bis zum Pass Santa Catalina nicht unbedingt eine Traum-Radtour.

Der Weg aus Quito heraus
Der Weg aus Quito heraus

Alle erarbeiteten Höhenmeter werden auf 7 km wieder "vernichtet". Nach Machachi und weiter nach Chaupi steigt die Straße ganz langsam wieder an. Die letzten sieben Kilometer abseits der Panamericana sind mit groben Feldsteinen gepflastert. So ist unser Schnitt nicht gerade berauschend, 58 Kilometer in sieben Stunden inclusive Pausen.

Chaupi ist sehr übersichtlich, die Quartierfrage ist schnell geklärt. Der Hüttenchef der Hütte an den Ilinizas hat hier ein Hotel. So können wir hier auch Informationen über unsere Bergziele, die beiden Ilinizas, abgreifen.

Das Wetter ist den ganzen Tag nicht berauschend, tiefhängende Wolken und nur wenig Sonne. Kurz vor Chaupi beginnt es zu regnen; die Berge bleiben versteckt.

Mittwoch, 29. Januar

zu Fuß: Chaupi - Refugio Nuevos Horizontes, 18.6 km, +1605/-225 Höhenmeter

Von Chaupi gehen wir heute die 1400 Höhenmeter zur Hütte zwischen den Ilinizas. Das erste Stück ist recht flach und wäre ganz gut fahrradtauglich, aber oben wird der Weg schlechter, und wir können die Räder schlecht zwischerndrin unbeaufsichtigt parken, ohne dass sich vermutlich ihrer jemand annehmen würde.

Die Gegend ist sehr grün; bis 3400 Meter Höhe ist das Tal in Haziendas gestückelt, wo Land- und Viehwirtschaft (Kühe) betrieben wird. Weiter oben folgt dann die Grassteppe Páramo.

Heute haben wir einen "Leitwolf": Seit Chaupi hat sich uns ein Hund angeschlossen. Er schaut auch immer besorgt nach, ob wir auch nachkommen. Später erfahren wir, das er einem der Hüttenwarte gehört. Sein Herrchen ist zwar nicht oben, aber er macht den Ausflug dann halt mit uns.

Die beiden Ilinizas, bei kurzem Schönwetter
Die beiden Ilinizas, bei kurzem Schönwetter
Unterwegs auf den Hund gekommen
Unterwegs auf den Hund gekommen
Refugio Nuevos Horizontes
Refugio Nuevos Horizontes

Wir sind knapp sechs Stunden unterwegs bis zur Hütte "Nuevos Horizontes" auf 4740 m. Die Hütte liegt komplett im Nebel, der Iliniza Norte zeigt sich nur ganz kurz. Ausser uns ist ein Hüttenwart da sowie zwei Amerikaner, die gerade auf dem Iliniza Sur waren, und drei Franzosen, die auch heute aufgestiegen sind (allerdings nur vom Parkplatz auf 3960 m aus).

Die Hütte steht fast genau zwischen den beiden Bergen, die Reste eines prähistorischen Vulkans sind. Der Iliniza Norte (5116 m) ist unvergletschert und relativ leicht zu besteigen; der Iliniza Sur (5263 m) hat steile Hängegletscher mit großen Spalten, an denen ordentliche Alpintechnik gefragt ist.

Donnerstag, 30. Januar

zu Fuß: Besteigung des Iliniza Sur (5263 m), 3.0 km, +706/-706 Höhenmeter

Morgens um vier - dicke Nebelsuppe mit Nieseln. Um halb sieben ist es wenigstens trocken. Wir beschließen, den Iliniza Sur zu versuchen. Die extrem schlechte Sicht macht besonders das erste Stück auf dem blanken Gletscher zum Ratespielchen. Weiter oben kann man immerhin den Spuren der Amerikaner im Schnee folgen. Zwischen flacheren Gletscherterrassen geht es steilere Passagen (35-40° aufwärts), zum Glück ist die Schneeauflage meist gut. Am Ende geht es einen hübschen Wächtengrat hinüber zum Gipfel. Den Gipfel selbst erschließen wir uns daraus, dass die Spur plötzlich einen sehr auffälligen Eisklotz hochführt, von dem aus es auf allen Seiten deutlich und sehr steil ins Bodenlose geht. Leider bessert sich das Wetter nicht, die ganze Tour zum Gipfel und zurück zur Hütte ist ein einziger Blindflug. Wenigstens regnet es nicht, wir nehmen den Iliniza also als Einstieg in Ecuadors Bergwelt und als Akklimatisationsübung. Nach fünfeinhalb Stunden sind wir zurück in der Hütte, wo es zu regnen beginnt. Später wird Graupel daraus. Ob das morgen was wird mit dem Iliniza Norte?

Gipfelgrat des Iliniza Sur
Gipfelgrat des Iliniza Sur

Freitag, 31. Januar

zu Fuß: Refugio Nuevos Horizontes - Chaupi, 16.0 km, +30/-1410 Höhenmeter
Fahrrad: Chaupi - Machachi, 18.3 km, +30/-440 Höhenmeter

Morgens nieselt und graupelt es immer noch. Da lohnt es sich nicht, ohne Sicht auf den Iliniza Norte zu gehen, insbesondere da das bei Nässe als etwas heikel gilt.

Wir steigen wieder nach Chaupi ab. Schon bei 4000 m ist die Wolkenuntergrenze erreicht, und weiter unten wird es sogar recht warm. In Chaupi beladen wir die Fahrräder wieder, warten den gröbsten Regenschauer ab und machen uns auf den holprigen Weg zur Panamericana.

Danach geht es bis Machachi richtig gut vorwärts, denn jetzt geht es sanft bergab. Die Stadt hat alle Hotels vor uns versteckt: Erst als wir bei der Polizeistation fragen, bekommen wir eine Wegbeschreibung, die tatsächlich zu einer Unterkunft führt. Gerade noch rechtzeitig: Aus dem Nieselregen wird schnell ein heftiges Gewitter, das wir zum Glück vom Trockenen aus betrachten können.

Samstag, 01. Februar

Fahrrad: Machachi - Pedregal - Tambopaxi, 34.4 km, +1080/-550 Höhenmeter

Das Wetter ist immer noch recht durchwachsen. Von Machachi aus ist die Straße nach Güitig schnell gefunden; leider wieder eine Pflasterstraße und diesmal sehr steil. Oft kommt man nur schiebend vorwärts, was mit dem schweren Gepäck nicht allzu komfortabel ist. Daher geben wir nach acht Kilometern unsere hehren Prinzipien auf und lassen uns von einer Camioneta die schlimmste Steigung hoch mitnehmen. Ab Santa Ana de Pedregal (3520 m) geht es in ein langes, flaches Tal, und die Straße wird wieder angenehmer. Nur von Zeit zu Zeit bleibt man im Sand stecken oder wird von ein paar kleinen Regenschauern angefeuchtet.

Nach insgesamt etwa vier Stunden kommen wir zur Hosteria Tambopaxi, wo wir endlich mal wieder ein wenig Deutsch reden können. Tambopaxi gehört einer Schweizerin, ist interessant gebaut und sehr sauber, aber leider auch nicht ganz billig.

Ein großer Kontrast zur relativen Ruhe an den Ilinizas: Der Wochenend-Ausflugsverkehr zur Hütte am Cotopaxi ist enorm, und auch Tambopaxi liegt quasi auf der "Touristen-Standardroute". Eine amerikanische Gruppe hat sich, nachdem sie am Cayambe im Schlechtwetter steckengeblieben war, den Cotopaxi vorgenommen. Einer von ihnen plant dieses Jahr seinen dritten Versuch am Mount Everest, um die Seven Summits voll zu machen. Die Ecuador-Tour dient sozusagen als Vorbereitung.

Auf der Hochebene zum Cotopaxi
Auf der Hochebene zum Cotopaxi
Der Cotopaxi zeigt sich wenigstens kurz
Der Cotopaxi zeigt sich wenigstens kurz

Sonntag, 02. Februar

Fahrrad: Tambopaxi - Parkplatz, 12.6 km, +795/-15 Höhenmeter
zu Fuß: Parkplatz - Refugio Ribas, 2.0 km, +360/-120 Höhenmeter

Mit der Bergausrüstung für den Cotopaxi radeln wir zum Parkplatz der Hütte hoch. Das Wetter trübt sich schon bald ein, und bei eisigem Wind, Regen- und Graupelschauern ist der Vergnügungswert der Aktion sehr gering. Die Straße ist zwar selten so steil, dass man schieben muss, aber vier Stunden dauern die achthundert Höhenmeter doch. Danach geht's noch eine Stunde zu Fuß zur Hütte, die auf 4800 m liegt. Die Vegetation ist hier oben sehr spärlich geworden, nur ein paar Pflänzchen halten es noch zwischen den Steinen aus.

Die Amerikaner haben ihr Essen vom Parkplatz aus hochgetragen. Dass sie sich dabei ein wenig verschätzt haben, bringt uns eine Einladung zum Abendessen ein.

Montag, 03. Februar

zu Fuß: Versuch am Cotopaxi, im Sturm umgekehrt, 7.0 km, +700/-700 Höhenmeter

Um ein Uhr stehen wir auf, um eine halbe Stunde später aufzubrechen. Zwischen den Wolken sieht man Sterne funkeln, aber es ist sehr windig. Gegen drei Uhr geht es auf den Gletscher. Der hat zwar respektable Spalten, ist aber auf der vorhandenen Spur problemlos zu begehen. Der Wind wird allerdings immer stärker. Man hat manchmal Mühe, sich auf den Beinen zu halten. Bei -10°C kühlt man unter solchen Bedingungen kräftig aus, denn es gibt an diesem Vulkankegel kaum irgendwo windstille Ecken.

Auf 5500 m wird es uns zu kalt, um noch weitere zwei Stunden in Sturm und Dunkelheit aufzusteigen - wir kehren um. Mit meinen Händen und Füßen sollte ich seit dem Everest schließlich besser kein Risiko eingehen. Um sechs sind wir wieder in der Hütte und holen uns noch eine Mütze Schlaf.

Die Amerikaner haben die Besteigung dagegen durchgezogen. Zwölf Stunden nach ihrem Aufbruch kommen sie reichlich erledigt zurück; gesehen haben sie auf dem Gipfel allerdings nichts.

Den ganzen Tag stürmt es weiter. Wetterbericht gibt es offensichtlich keinen, und die "Bauernregeln" scheinen mit der Wirklichkeit nicht allzuviel zu tun zu haben. Klar scheint immerhin zu sein, dass Anfang Februar tendenziell nass und ungemütlich ist. Da muss man wohl einige Reiseführer-Autoren mal persönlich hinschicken.

Dienstag, 04. Februar

zu Fuß: Besteigung des Cotopaxi (5897 m), Abstieg, 12.0 km, +1117/-1357 Höhenmeter
Fahrrad: Parkplatz - Tambopaxi - Lasso, 46.4 km, +250/-1780 Höhenmeter

Zweiter Versuch. Heute gehen wir später los, damit wir nicht so lange bei Sturm und Dunkelheit marschieren müssen. Aufbruch um viertel nach zwei reicht auch. Das Wetter ist ähnlich wie gestern: sehr stürmisch (80-100 km/h) und zuerst sternenklar, im Lauf der Nacht steigt die Wolkendecke zusammen mit uns auf.

Der Anstieg über den Gletscher bietet einige sehr eindrucksvolle Spalten, über die es aber gute Schneebrücken gibt. Nur eine Spaltenquerung auf 5600 m ist etwas abenteuerlich, und die Spalte vor dem Gipfelhang wird direkt durchquert und erfordert etwas Kletterei.

Kurz unter der charakteristischen Felswand Yanasacha kommen wir ein wenig in den Windschatten. Nach einer Querung unter einem hübschen Eiszapfenvorhang geht es steil den Gipfelhang hoch, und nach der berühmten letzten Spalte scheint der Gipfel zum Greifen nah - aber immer wieder geht es zehn, zwanzig Meter weiter bergauf.

Schließlich wird es ganz plötzlich doch flach. Nach fünfeinhalb Stunden, 5897 m - der Gipfel des Cotopaxi ist ein recht geräumiges Schneefeld. Leider sind die Wolken schon auf gleicher Höhe mit uns, und wir sehen nichts vom Krater des zweithöchsten aktiven Vulkans der Welt. Kurz reißen die Wolken auf, zumindest sehen wir ein wenig Landschaft und haben etwas Sonne.

Ob die Fotos was geworden sind, darf bezweifelt werden: Der unheimlich feuchte Ostwind hat uns zu Schneemännchen werden lassen. Alles, was links ist, ist mit einem Zentimeter hartem Eis bedeckt: Daunenjacke, Handschuhe, Stirnlampe, Skistock. So was gibt es in den Alpen nicht. Auch der Fotoapparat, der in der Umhängetasche war, ist rundum mit einem Millimeter kompaktem Eis bedeckt.

Auf dem Cotopaxi-Gipfel
Auf dem Cotopaxi-Gipfel
Abstieg an der großen Spalte
Abstieg an der großen Spalte

Bald machen wir uns auf den Rückweg, das geht deutlich schneller als der Aufstieg. Zwei Stunden zur Hütte. Kurz danach steigen wir weiter zum Parkplatz ab, wo wir unsere Fahrräder besteigen, zum Tambopaxi radeln und das dort deponierte Gepäck aufladen.

Wieder die vier Kilometer zur Passhöhe hochgefahren, und dann sollte es eigentlich nur noch bergab gehen. Mit dem Cotopaxi frisch in den Beinen ist aber auch jede der vierzig, fünfzig Meter Gegensteigungen beim Queren der Flusstäler reichlich mühsam. Die Furt etwas außerhalb des Nationalparks ist eine sehr nasse Überraschung. Mit einigen Orientierungsübungen sind wir am Ende froh, dass wir es bis zum Abend wenigstens bis Lasso schaffen - 46 km Schotterstraße. Zufällig fragt dort an der Bushaltestelle jemand uns radfahrende Gestalten, ob wir eine Unterkunft suchen. Selbige stellt sich als nette Hospedaje heraus.

Bis Lasso ist es noch weit
Bis Lasso ist es noch weit

Mittwoch, 05. Februar

Fahrrad: Lasso - Latacunga - Ambato, 63.5 km, +350/-760 Höhenmeter

Mit der Panamericana haben wir ab Lasso wieder eine geteerte Straße. Das Gefälle von zweihundert Metern bis Latacunga wird vom penetranten Gegenwind aber mehr als ausgeglichen. Der Straßenbelag ist meist schön eben mit ordentlichem Seitenstreifen. Am Nachmittag kommen wir nach Ambato, nicht ohne durch zwei Umleitungen in der Stadt diverse Höhenmeter doppelt und dreifach zu machen. Besonders der Aufstieg vom Fluss in die höher gelegene Stadt ist bei der Verkehrsdichte etwas unschön.

Ein Hotel ist schnell gefunden, ein Rundgang durch den Supermarkt füllt unsere Essensvorräte wieder auf, und hier gibt es (anders als in Lasso) eine reiche Auswahl an Restaurants. Zur Abwechslung von pollo con papas fritas und hamburguesas gibt es heute daher italienisch.

Donnerstag, 06. Februar

Ruhetag in Ambato

Für die nächsten Tage planen wir, wenigstens einen Versuch am Chimborazo zu unternehmen, auch wenn das Wetter sich nicht wesentlich geändert hat. Da Ambato aber ziemlich niedrig liegt (2600 m), wäre die Etappe bis zur Hütte mit dem Fahrrad sehr lang. So werden wir den Bus bis zum Pass auf 4200 m nehmen und von dort zu Fuß zur Hütte gehen.

Da im jetzigen Hotel kein guter Platz für die Fahrräder zu finden ist, steht heute morgen erst mal ein Unterkunftswechsel an. Die gefundene Residencial ist weniger sauber, dafür noch etwas günstiger.

Ansonsten ist heute Ruhetag in Ambato. An Sightseeing ist nicht übermäßig viel geboten, so schlendern wir einfach durch die Stadt und ernähren uns ordentlich.

Freitag, 07. Februar

Fahrrad: Ambato - Straße Richtung Guaranda und zurück, 38.4 km, +731/-731 Höhenmeter

Als wir uns heute morgen auf den Weg zum Busbahnhof machen wollen, werden unsere im Schuppen stehenden Fahrräder bemängelt. Dass sein Sohn uns gestern versprochen hatte, dass wir sie bis zur Rückkehr vom Chimborazo dort lassen könnten, kümmert den Inhaber leider nicht. Da unser Fahrrad-Parkplatz damit weggefallen ist, machen wir uns also doch per Rad auf den Weg.

Auf 1/3 der Strecke machen wir Pause; Claudia stellt fest, dass die Trinkflasche im Rucksack ausgelaufen ist und Schlafsack und Daunenjacke durchnässt hat. Das bekommen wir oben auf viertausend Metern bei dem Wetter sicher nicht mehr trocken. Zurück nach Ambato, da ist es wenigstens warm.

Im Zimmer des nunmehr dritten Hotels versuchen wir die Sachen so gut es geht zu trocknen, und morgen versuchen wir eine neue Variante: Fahrrad im Bus mitnehmen und erst ab dem Pass zur Hütte radeln.

Samstag, 08. Februar

Fahrrad: Cruz del Arenal - Refugio Carrel, 17.3 km, +690/-80 Höhenmeter
zu Fuß: Refugio Carrel - Refugio Whymper, 2.7 km, +345/-175 Höhenmeter

Pünktlich sind wir morgens am Busbahnhof, die Fahrräder werden auf den Bus verladen, und um 8:30 ist Abfahrt. Eine halbe Stunde geht es kreuz und quer durch Ambato, wo weitere Fahrgäste zusteigen. Die eigentliche Strecke in Richtung Guaranda zum Pass Cruz del Arenal dauert eine Stunde - mit dem Fahrrad wären es sicherlich acht oder neun gewesen.

Ab 4220 m radeln wir auf schöner geteerter Straße sanft aufwärts. In dieser Höhe bedeutet das allerdings ein ganz schönes Schneckentempo, aber wir haben ja den ganzen Tag Zeit. Auch der Wind, der beim Radfahren bekanntlich immer von vorne kommt, bläst heute wieder recht ordentlich. Neben der Straße können wir die ersten freilebenden Vicuñas besichtigen. Nach zehn Kilometern kommt die Abzweigung zur Hütte, und die Straße wird steiler. Sie fährt sich aber meist ganz gut. In der unteren Hütte "Hermanos Carrel" auf 4830 m deponieren wir die Fahrräder und gehen ein Dreiviertelstündchen hoch zum Refugio Whymper auf 5000 m.

In der Hütte ist bereits eine Vierergruppe aus der Steiermark mit einheimischem Führer, während sich der Hüttenwart nach unserem Eintreffen in die untere Hütte aufmacht.

Mit dem Fahrrad zum Chimborazo
Mit dem Fahrrad zum Chimborazo
Refugio Whymper und Chimborazo
Refugio Whymper und Chimborazo

Sonntag, 09. Februar

zu Fuß: Versuch am Chimborazo (Abbruch wegen schlechter Routenwahl), 6.0 km, +800/-800 Höhenmeter

Kurz nach Mitternacht brechen wir auf und arbeiten uns den mühsamen losen Schutt zum Thielmann-Gletscher hoch. In der stockdunklen Nacht wird das Terrain auf dem steilen Gletscher bald jedoch etwas seltsam. Gestern abend lag alles im Nebel, wieder mal konnten wir die Route nicht im Voraus erkunden. Sonst wäre uns sicher früher klar gewesen, dass man bei diesem harten Eis mit weitaus größeren Schwierigkeiten als geplant rechnen muss und diese Route momentan kaum praktischen Nährwert hat. Umkehr nach zwei Stunden. Schade, denn ausnahmsweise ist es sternenklar und fast windstill.

Den Österreichern ergeht es nicht wesentlich besser: Sie haben zwar keine Schwierigkeiten mit der Route, aber einer der Teilnehmer hat gesundheitliche Probleme, und sie müssen auch umkehren. Wir werden morgen einen Versuch auf der richtigen Route unternehmen. Für die zweite Übernachtung haben wir etwas wenig Vorräte dabei, also wird rationiert. Zum zweiten Frühstück gibt es vier Gummibärchen, zum Mittagessen Thunfisch mit Mayonnaise und ein Bier (letzteres kann man hier kaufen - also eigene Vorräte geschont).

Am Nachmittag kommt noch eine amerikanische Gruppe mit Führer hoch, außerdem drei Deutsche. Das Wetter war morgens sehr gut; ab zehn Uhr kommen die Wolken hoch, und es bleibt neblig. Am Abend zeigt sich der Berg aber wieder.

Montag, 10. Februar

zu Fuß: Versuch am Chimborazo (Abbruch wegen Vereisung), 4.7 km, +550/-720 Höhenmeter
Fahrrad: Rückfahrt nach Ambato, 87.6 km, +680/-2910 Höhenmeter

Die Amerikaner sind schon abends um zehn losgegangen. Wir folgen - zusammen mit zwei der anderen Deutschen - um Mitternacht. Das Wetter ist bestens, kaum Wind und gar nicht kalt.

Bald kommen uns die Amerikaner entgegen, ihre Führer halten die Steinschlaggefahr in der Querung für zu groß. Zwar begegnet uns am Einstieg zur Gletscherterrasse eine Steinsalve, danach bleibt es aber ruhig - wir gehen vorsichtig weiter. Der Übergang auf den Gletscher ist kinderleicht, auch der untere Teil der Terrasse ist schuttbedeckt. Wo der Schutt endet, beginnt aber auch hier kein Schnee, sondern blankes Eis. Das Band wird enger und steiler, gut 35°, und windet sich aufwärts, bis der Hang darüber so weit abgeflacht ist, dass man ihn begehen kann. Einige Spalten und Steilstücke sorgen auch hier für ordentliche Unterhaltung, denn immer noch ist es ja stockdunkel.

Nach langer Arbeit im harten Eis, in dem sich nicht mal ordentlich der Eispickel einschlagen lässt, erreichen wir um drei Uhr den Westgrat des Chimborazo. Hier sollten die wesentlichen Schwierigkeiten bewältigt sein und ein leichter Schneegrat zum Vorgipfel führen.

Die Realität sieht leider ganz anders aus. Vor uns liegt, soweit das im Dunkeln erkennbar ist, ein blanker Eisgrat. Das Eis ist mit Schutt und Steinchen bedeckt und so hart, dass man weder mit Pickel noch mit Steigeisen vernünftig was ausrichten kann. Ende der Vorstellung, Umkehr. Auch der Rückweg hat seine Tücken. Auf dem Eis darf uns kein einziger Fehler passieren, denn unter uns liegt der gut hundert Meter hohe senkrechte Abbruch der Terrasse. Jeder Schritt mit den Steigeisen muss also sitzen.

Gleich ist der Abstieg vom Gletscher geschafft
Gleich ist der Abstieg vom Gletscher geschafft

Nach einer Stunde nervenzehrendem Abstieg dürfen wir endlich wieder die Steigeisen ablegen und durch den Schutt runter zur Hütte stolpern. Von den Füchsen, die wir im Aufstieg bis 5300 m gesehen hatten, ist jetzt (wo wir Zeit für eine Aufnahme hätten) natürlich keiner mehr da.

Erstaunlich, wie schnell sich die Verhältnisse am Chimborazo zu ändern scheinen. Noch vor einer Woche konnte man ziemlich problemlos im Schnee aufsteigen, zumindest hatte man uns das so berichtet.

Ein paar Stunden Schlaf in der Whymper-Hütte, dann steigen wir zur unteren Hütte ab, holen unsere Fahrräder und fahren die Straße runter zum Kontrollpunkt und zum Cruz del Arenal.

Von dort (4200 m) geht es die siebzig Kilometer nach Ambato (2600 m) nicht etwa gleichmäßig runter: Auf den ersten zwanzig Kilometern geht es immer wieder in kleine Seitentäler runter und wieder rauf, so dass wir bis dahin die gleichen hundert Höhenmeter mindestens fünfmal runterfahren, nur um sie kurz danach wieder hochzuradeln.

Der heftige Nordostwind kommt natürlich genau von vorne und macht sogar das Runterfahren mühsam. Mit der Zeit kommt mehr Gefälle dazu, wenn auch immer wieder mit kleineren Gegensteigungen garniert. Für die 87 Kilometer vom Refugio Carrel bis nach Ambato sind wir sechs Stunden beschäftigt.

Zurück in Ambato
Zurück in Ambato

Dienstag, 11. Februar

Ambato - Quito (Bus)

Am Morgen kreuzen wir mit Fahrrädern und Gepäck im Busbahnhof auf, finden einen Bus nach Quito, und drei Minuten später sind Fahrräder und Gepäck verladen und wir im Bus. Den größten Teil der Strecke kennen wir von der Herfahrt mit dem Fahrrad. Ganz interessant, das alles jetzt im 3-Stunden-Schnelldurchlauf zu sehen.

In Quito muss sich seit dem Druck des Stadtplans einiges verschoben haben. Die Avenida 24 de Mayo hat überhaupt keine Kreuzungen mit anderen Straßen mehr, sondern führt durch einen - wie für Quito üblich fürchterlich abgasverpesteten - Tunnel hoch zur Umgehungsstraße. Wir entkommen dem großen Umgehungstunnel nur durch Schieben einen kleinen Pfad hoch, dessen Ende aber eine hüfthohe Mauer von der nächsten Straße trennt. Da kommt aber schon ein älterer Herr angerannt und hilft uns, die schweren Fahrräder über die Brüstung zu hieven. Nun ist es nur noch etwas Orientierungsarbeit und ein paar steile Steigungen, diverse stinkende Busse und abdrängende Rechtsabbieger, und wir sind zurück am Hotel.

Mittwoch, 12. Februar

Ruhetag in Quito

Ruhetag in Quito: Postkarten gekauft (und sogar einige geschrieben) und auch die dazugehörige Post gefunden. Den Rest des Tages widmen wir uns nach der Essensrationierung am Chimborazo der Auffüllung der Energiereserven mit Picknick im Park, Eis und Restarantbesuch.

Donnerstag, 13. Februar

Fahrradausflug nach Mitad del Mundo: 53.3 km, +850/-850 Höhenmeter

Ein kleiner Ausflug zu einem touristischen "Muss": Mitad del Mundo, das Äquatormonument 27 km nördlich von Quito. Die Fahrt mit dem Fahrrad beinhaltet die üblichen Schwierigkeiten mit Gestank und sehr spontaner Routenplanung mancher Auto- und Busfahrer. Das Monument selbst (übrigens aufgrund eines historischen Vermessungsfehlers 300 m zu weit südlich erbaut) ist nett anzusehen, die archäologische Vorführung sehr interessant. Das Planetarium fällt leider wegen zu geringer Zahl an Interessenten aus.

Mitad del Mundo
Mitad del Mundo

Freitag, 14. Februar

Ruhetag in Quito

Wieder ein friedlicher Tag in Quito mit wenig Arbeit für uns; wir müssen nur die Fahrräder wieder in die Kartons für den Rückflug einpacken.

Bemerkenswert scheint uns eine Beobachtung des heutigen Abends zu sein: Es gibt tatsächlich Fahrschulen. Zumindest haben wir ein Fahrschulauto auf der Straße gesehen. Bisher waren wir davon ausgegangen, dass hier nur der feste Wille zum Führen eines Fahrzeugs auch schon ausreicht - zumindest wenn man in der Lage ist, die Hupe zu betätigen.

Samstag, 15. Februar

Rückflug

Abreisetag. Die Abfertigungsprozedur am Flughafen braucht ihre Zeit: Sicherheitsbefragung durch die Airline, Check-in, 100 $ extra für jedes Fahrrad bezahlen, Flughafengebühr bezahlen, Passkontrolle, Sicherheitscheck, Bordkartenkontrolle, Sicherheitscheck, Bordkartenkontrolle. Was bei der Passkontrolle erst wie der Beginn einer allgemeinen Grippeepidemie aussieht, stellt sich als Folge übertriebener Reinigungsmaßnahmen heraus, als auch die ersten Flughafenangestellten Hustenanfälle vom Insektenvernichtungsmittel aus der Klimaanlage bekommen.

Wie schon auf dem Hinflug, gibt es eine Zwischenlandung in Bogotá, bei der kolumbianische Beamte wieder kleinlichst alle Passagiere, die Zugehörigkeit des Gepäcks und alle möglichen Dinge in der Kabine überprüfen.

Die zweite Teilstrecke nach Newark wird sehr voll, und der Steward, der das Wörtchen please nicht im Vokabular hat, ist schwer damit beschäftigt, die Handgepäckfächer seinen Vorstellungen gemäß belegen zu lassen. Diesmal haben wir genügend Zeit für die langwierige Prozedur in Newark; der Rest des Fluges verläuft planmäßig, und wir kommen überpünktlich am Sonntagmorgen um 7:45 in Zürich an.

Tagesetappen im Überblick

DatumFahrradzu Fuß
kmHöhen-
meter+
Höhen-
meter -
kmHöhen-
meter+
Höhen-
meter -
26.01. 18.1 420 420   
27.01.      
28.01. 58.0 1025 495   
29.01.    18.6 1605 225
30.01.    3.0 703 703
31.01. 18.3 30 440 16.0 30 1410
01.02. 34.4 1080 550   
02.02. 12.6 795 15 2.0 360 120
03.02.    7.0 700 700
04.02. 46.4 250 1780 12.0 1117 1357
05.02. 63.5 350 760   
06.02.      
07.02. 38.4 731 731   
08.02. 17.3 690 80 2.7 345 175
09.02.    6.0 800 800
10.02. 87.6 680 2910 4.7 550 720
11.02.      
12.02.      
13.02. 53.3 850 850   
14.02.      
Summen 447.9 6901 9031 72.0 6210 6210

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Hartmut Bielefeldt
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Letzte Änderung am Sonntag, 2. März 2003 durch Hartmut Bielefeldt